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80s sounds with influences of Italo Disco, Euro Disco, N.D.W., Aggrepo, Dark Wave, Synthie Pop, EBM and more.

 

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INFOS :

 

Photo : Bianca Luna Photographie für Italo Disco.

 

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Photo : Bianca Luna Photographie für Italo Disco.

 

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Photo : Bianca Luna Photographie für Italo Disco.

 

Photo : Bianca Luna Photographie für Italo Disco.

 

Photo : Bianca Luna Photographie für Italo Disco.

 

Photo : Bianca Luna Photographie für Italo Disco.

“Back To The 80s” sprach mit dem Sänger Frank Hammermüller und Barun Stjepan plemeniti Rukavina von Morgenstern (Stef) der für die Musik und die Lyrics verantwortlich ist. [ Original Interview ]


01. Back To The 80s : Warum wurde der Bandname nach einer Musikrichtung der 80er Jahre benannt?

Stef : Bevor Frank und ich zusammenkamen, hatte ich kurz vorher die Musik für das erste Album fertiggestellt. Ich liebe die Bassläufe der 80er Jahre, die ich hier anders als bei typischen Italo Disco / Euro Disco Stücken eher in den Vordergrund stelle und mit Synthesizern in den Strophen deutlich sparsamer bin. Trotzdem bleibt es immer noch Italo Disco und was lag dann näher als den Namen für das gemeinsame Projekt zu nutzen?

02. Back To The 80s : Warum habt ihr neben dem aktuellen fast ausschließlich von dem Musikstil Italo Disco bzw. Euro Disco beeinflussten Album “Angel Of The Night” auch die beiden Alben “Pump Up The Volume” und “Rüpeltanz in Sandersleben” veröffentlicht, die doch eher Electronic Body Music, Anhalt EBM und Dark Electro sind?

Stef : Das sind tatsächlich alte Lieder eins nicht mehr existenten Projektes, welches mit dem alten Sänger krankheitsbedingt nicht mehr weitergeführt werden konnte. Wir hatten dann beschlossen die beiden genannten Alben als eine Art Compilation mit diesen alten Songs erneut zu veröffentlichen.

03. Back To The 80s : Wenn mann euch live sehen will, was kann man da musikalisch erwarten?

Stef : Nun, da Frank ja die Alben “Angel of The Night” und Moscow Lady” besungen hat, werden wir diese auch vornehmlich bei einem möglichen Livegig präsentieren. Hierbei kann man davon ausgehen dass es Lieder sein werden, die auch als Videoclip existieren. Mal schauen ob auch das ein oder andere EBM Lied von den Alben “Pump Up The Volume” oder “Rüpeltanz in Sandersleben” dabei sein wird. Je nachdem was es für eine Veranstaltung ist entscheiden wir das dann im Vorfeld.

Frank : Ich fnde es spannend, das irgendwie auf der Bühne zu präsentieren, in Verbindung mit den Videoclips umso mehr. Was auf der Bühne nachher zu sehen sein wird, bleibt eine Überraschung und ist auch sicher noch nicht ausgereift.

04. Back To The 80s : Ihr habt ja ein Lied Erich von Däniken gewidmet und das Lied ist u. A. auch Dank der Erwähnung vom Mythen Metzger in einem seiner Videos ziemlich oft angeklickt worden und ihr habt zahlreiche nur positive Kommentare darauf bekommen. Wie kam es zu dem Lied?

Stef : Manche Sachen brauchen einfach ihre Zeit bis aus dem Samen der Idee der Keim der Umsetzung wird. Bei einem Vortrag von Erich von Däniken in Osterode kam mir diese Idee im November 2018, doch erst 2020 kam es zur Umsetzung. Da Lieder die lebendigen Personen gewidmet sind von diesen abgenommen werden müssen, hatte ich den Sekretär von Erich von Däniken kontaktiert. Erich wollte den Text vorher erst einmal vorgelegt bekommen. Nachdem er das dann abgesegnet hatte konnte die Arbeit an dem Song beginnen. Kurz nachdem das Video bei Youtube war, hatte schon
Lars A. Fischinger über das Video in seinem Blog “Fischinger Online” darüber berichtet. Ich hatte dann dem Mythen Metzger das Video geschickt und er hatte es dann in eines seiner Videos eingebaut. Danach explodierten die Aufrufe und die Kommentare bei diesem Video. Wir müssen dem Mythen Metzger ewig dankbar sein.

Frank : Ich habe mich schon immer mit außergewöhnlichen Phänomenen beschäftigt, nicht alles ist rational erklärbar, es bleibt vieles wissenschaftlich unbeantwortet, dass interessiert mich. Erich von Däniken habe ich schon vor vielen Jahren auch Live erlebt und diese Atmosphäre die auf seinen Vorträgen rüberkommt, muss man mal erlebt haben.

05. Back To The 80s : Aktuell hat euer Song mitsamt dem Video “Depeche Mode Party” bei Facebook innerhalb von 2 Wochen über
100.000 Aufrufe. Wie kam es zu dem Song?

Stef : Ich denke es hat mehrere Gründe. Der Hauptgrund ist wohl der Corona bedingte Stillstand von Parties und Konzerten im Allgemeinen. Auf den Depeche Mode Parties trafen sich ja meist Leute über 40, die aus den verschiedensten Szenen kamen : Synthie Poper, Electos, EBMler, Gothics oder auch Freunde der 80er Jahre Musik. Dieser Treffpunkt fehlt nun um Freunde oder Bekannte zu treffen. Der Song ist aus diesem Corona bedingten Verlust eines Treffpunktes mit guter Musik entstanden. Anscheinend geht es auch anderen Leuten so. Oder ihnen gefällt einfach nur der Song, wer weiß? Auch wenn es einige wenige gibt die nicht begreifen dass das musikalisch kein Depeche Mode lastiger Song ist, sondern eben Italo Disco mit moderner Synth Melodie. Aber solche planlosen Leute gibt es eben auch immer wieder.

Frank: Das finde ich sensationell, hätte ich so schnell nicht erwartet, aber da geht sicher noch viel mehr :-) . Der Text beschreibt das Gefühl, dass die Menschen nachvollziehen können, die in den 80igern mit Depeche groß geworden sind.

06. Back To The 80s : Das zweite Album “Moscow Lady” steht kurz vor der Veröffentlichung. Auf ihm befinden sich auch zwei klassische NDW Stücke : “Vinyl, Vinyl” und “NDW Pogo”. Weshalb der Ausflug in die Neue Deutsche Welle?

Stef : Mit den stilistisch in die Italo Disco / Euro Disco gehenden Lieder ist es nicht einfach andere BPM zu nehmen als 115 oder 123 BPM. Das wird dauf die Dauer dann ggf. langweilig. Nachdem Frank und ich zusammenkamen hatten wir ja schon verabredet nicht nur stilistisch Italo Disco zu machen, sondern auch andere Stile aus den 80ern mit einzubauen, allerdings immer nur ein paar Lieder pro Album. Da wir immer nach Möglichkeit 16 Lieder auf jedem Album haben werden, können dann 2-3 auch mal Dark Wave, Aggrepo oder auch wie in diesem Fall Neue Deutsche Welle sein. Ein so schnelles Lied wie NDW Pogo wird dann auch live der Brückenschlag zu den EBM Liedern von den Alben “Pump Up The Volume” oder “Rüpeltanz in Sandersleben” sein können.

Frank : Ich bin gespannt auf diese Mischung. NDW war auch schon immer in meinem Repertoire vorhanden.

07. Back To The 80s : Wie bist Du und Frank zusammengekommen?

Frank : Stef hat mich angerufen und gefragt und mir ein paar Demos gesendet, ich habe probiert und dann bin ich zu ihm ins Studio gefahren, da haben wir dann gleich mal hintereinander 10 Songs an einem Tag eingespielt, hat also doch ganz gut geklappt.

Stef : Wir kennen uns schon seit einigen Jahren. Frank war Teil einer Synthie Pop Band bei der ich mal eine Zeitlang auch nach seinem Ausscheiden am Keyboard ausgeholfen hatte. Da ich seine Stimme kannte wusste ich das passt zu meinen musikalischen Vorbereitungen für das erste Album “Angel Of The Night”.

08. Back To The 80s : Wie kommt es zu den nur auf 25 Exemplare limitierten Serie von 7”?

Stef : Ich zitiere mal den Refrain unseres eigenen Songtexts : “
Vinyl, Vinyl. Du bist mein Leben. Vinyl, Vinyl. Ich lieb´ dich sehr. Vinyl, Vinyl. Du bist mein Leben. Vinyl, Vinyl. Ich brauch noch mehr.” Ich sammele Vinyl, speziell signiertes Vinyl und stehe auch auf farbiges Vinyl. Deshalb auch dieses Angebot für Fans. Wir bieten dann das Vinyl im Direktschnitt an, was sich qualitativ nicht von gepresstem Vinyl unterscheidet. Ganz im Gegenteil : das Direktschnitt-Vinyl ist deutlich dicker als das einer normalen 7”. Das ist zwar deutlich teurer in der Herstellung aber wir verdienen keinen Cent daran sondern haben uns darauf geeinigt, dass es reiner Service für Fans ist.

09.
Back To The 80s : Stef, welches Equipment nutzt Du für die Musik?

Stef : Eine Kombination aus Hardware und ein paar wenigen 80er VST Plugins. Mittlerweile haben sich wieder einige Synths und Drummachines angesammelt, die aus den 80ern oder frühen 90er stammen. Für die Kicks, HiHats und Snares benutze ich ausschließlich die TR 626, TR 808 und die TR 909 sowie den Oberheim DX. Zur Zeit nutze ich am Liebsten den Quasimidi Sirius, den Korg M1 aber auch den legendären Trio-”Synth” Casio VL1.

10.
Back To The 80s : Frank, welche Bands haben Dich beeinflusst? Welche Bands haben Dich Stef beinflusst?

Frank : In erster Linie sicherlich Depeche Mode, aber auch Ultravox und vieles aus der englischen Szene der 80iger, da besonders auch Fad Gadget/Frank Tovey. Zusätzlich geniale Songwriter wie Matt Johnson (The The). Etwas ruhigere Töne finden sich bei den Schweden Twice A Man, die ich auch sehr verehre. Bei der NDW habe ich früher Markus und auch Hubert Kah viel gehört.

Stef : Seit der Neuen Deutschen Welle stand ich schon immer auf die elektronischen NDW Lieder. Die rockigen gefielen mir einfach nicht, da E-Gitarren im Allgemeinen für mein Ohr sehr lästig sind. Das elektronische zog sich dann weiter zum Synthie Pop, Electro Pop, Miami Bass, Freestyle, New Beat bis hin zum Aggrepo und der Electronic Body Music.
Trotz Gitarren hatte ich aber auch eine Faszination für Dark Wave, Coldwave und Gothic.
Mich haben u.A. die Bands der Labels New Zone und Zoth Ommog beeinflusst, speziell aber auch Bands und Projekte wie Nitzer Ebb, Front 242, Leaether Strip, Bigod 20, Umo Detic, Front Line Assembly, Skinny Puppy aus dem EBM/Aggrepo Bereich. Vielleicht hört man das auf “Pump Up The Volume” und “Rüpeltanz in Sandersleben”. Ansonsten stehe ich auch auf Projekte und Bands wie MARRS, Bomb The Bass, Maggatron, The 2 Live Crew, Eric B. & Rakim, The KLF, N.W.A., Snap!, Soul II Soul, Technotronic, ... .. Synthie Pop der 80er und frühen 90er versteht sich von selbst. Ich mag aber auch Fancy, C.C. Catch oder Sandra oder Freestyle von Stevie B., Johnny O, Cynthia usw.

11.
Back To The 80s : Frank, wie begann Deine musikalische Karriere?

Frank : Mit 6 Jahren habe ich angefangen Piano zu spielen, jedoch leider auch wieder zum großen Teil damit aufgehört. Ich habe in der Vergangenheit in verschiedenen Projekten und Bands mitgespielt, die sich musikalisch voneinander unterschieden. 1990 war ich Mitglied der elektronischen Improvisations Band “Exploading Organism” aus Kassel.
Viele Jahre habe ich auch in einem Chor gesungen. Zwischenzeitlich kleinere musikalische Dinge, zuletzt in dem Projekt evo-lution, dass sich aber musikalisch nicht mehr in meine Richtung entwickelt hat. Nun halt mit Stef zusammen, etwas was bisher wirklich Spaß macht und insgesamt ein hoffentlich breiteres Publikun anspricht.

12.
Back To The 80s : Habt ihr schon Gigs geplant?

Stef : Durch die Corona-Situation kann man leider gar nichts planen was Auftritte angeht. Alles wäre eh vielleicht erst nächstes Jahr zu realisieren wenn Corona bis dahin überwunden wird. Ob bis dahin aber die Locations die Auswirkungen von Corona finanziell überleben werden, steht auch in den Sternen. Da das alles zu unsicher ist, haben wir beschlossen das eigentlich für nächstes Jahr geplante Album “Moscow Lady” auf dieses Jahr vorzuziehen.

13.
Back To The 80s : Von den zwei Alben “Angel Of The Night” und “Moscow Lady” wird es auch MC´s geben. Warum?

Stef : Eigentlich aus den gleichen Gründen wie mit den 7”. Wie Vinyl verzeichnen auch wieder Tapes einen Anstieg an Beliebtheit, so dass wir beschlossen haben 20 Exemplare pro Album produzieren zu lassen. Die kommen irgendwann zum Jahresende 2020 heraus, vielleicht aber auch erst 2021.

14.
Back To The 80s : In euren Liedern hört mann immer wieder Sprachsamples, die man aus den 80er Jahren kennt. Woher sind diese?

Stef : Simon Harris hatte auf Vinyl und CD ab 1987 eine mittlerweile 12teilige Reihe namens “Beats, Breaks & Scratches” herausgebacht, die speziell für Musiker, DJ´s und Produzenten gedacht ist. Im Jahr des Erscheinens des ersten Teils haben sich z.B. MARRS massiv an diesen Samples bedient und ihren Welthit “Pump Up The Volume” damit bestückt. Daher stammen dann auch die meisten der verwendeten Sprachsamples.

15. Back To The 80s : Eines eurer Stücke heißt wie unsere Webseite “Back To The 80s”, ist aber bis auf einen Part im Refrain komplett deutsch gesungen. Wie kam es zu dem Stück?

Stef : Ob Du es glaubst oder nicht : ich bin nachts erwacht, rannte ins Wohnzimmer und schrieb den Text komplett in einem Rutsch auf. Ob ich mir im Traum schon alles zusammengereimt hatte kann ich nicht sagen. Der Text floss nur so aus mir heraus. Das hatte ich vorher noch nie und danach auch nicht nochmals. Anscheinend hatte mich die Muse geküsst.

 

 

 

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